Dienstag, 21. Oktober 2014

Eine neue Heimat

In meinem letztem Beitrag habe ich noch davon geschrieben dass ich auf "unserem" Grundstück Rasen gemäht habe. Inzwischen ist einiges passiert. Es ist nicht mehr unser Grundstück, sondern gehört jetzt meiner jüngsten Schwester. Das Ende eines Dramas sozusagen. Aber der Beginn eines neuen schöneren Lebens für uns. In unserer schönen neuen Wohnung dessen absolutes Highlight für uns der Balkon ist.


Wer sich für die Gründe unseres Umzuges interessiert kann diesen Link anklicken: Gründe unseres Umzugs

In diesem Beitrag möchte ich ein paar Bilder unseres neuen Lebensbereichs zeigen. Der Stadtteil in dem wir jetzt leben ist eigentlich eine kleine Ortschaft für sich. Er ist rings herum von Feldern umgeben und dadurch auch vom anderen Stadtbereich abgetrennt.



Nachdem ich nun lange Zeit immer nur beschäftigt war, konnte ich endlich meinen ersten Spaziergang mit Kamera unternehmen. Zeit wurde es, denn schließlich wohnen wir hier schon fast zwei Monate lang. Obwohl ich mein ganzes Leben lang in dieser Stadt wohne, und auch öfter mal in diesem Stadtteil unterwegs war ist er doch noch ziemliches Neuland für mich.

Offenbar muss sich aber auch der Stadtteil erst mal an mich gewöhnen, denn ich erregte mit meiner Kamera mal wieder einiges Aufsehen, wurde misstrauisch angeschaut oder auch angesprochen. Sogar von oben aus der Luft wurde ich überwacht.


Irgendwie fühlte ich mich bei meinem Spaziergang wie im Urlaub, als Tourist also sozusagen. Und wie es sich für einen Touristen gehört fotografierte ich natürlich auch die beiden Kirchen der Ortschaft.




In unserem alten Zuhause lebten wir weitab von allem, umgeben von Wäldern und einigen Feldern. Deshalb war ich bei meinen Fotoausflügen auch hauptsächlich im Wald unterwegs. Hier kann ich mir aussuchen, ob ich in die Felder gehe oder mich in die Ortschaft hinein bewege. Einige kleinere Waldstücke gibt es auch. Sogar einen kleinen Teich liegt darin.


Dass er so grün, also von Algen überwuchert ist, könnte an der Düngung in den umliegenden Feldern liegen.

In unserem alten Zuhause konnten wir nichts ohne das Auto oder ein anderes Fahrzeug unternehmen. Zu Fuß einzu- kaufen z. B. konnte man schon als kleinere Wanderung einstufen. Hier leben wir zwar am Rande der Ortschaft, sind aber mit wenigen Schritten im Ortskern wo man alles findet was ein Mensch zum Leben, für die Bequemlichkeit, die Gesundheit und sonstige Lebensbereiche benötigt. 

In den Seitenstraßen befindet sich so manches Motiv für meine Kamera. Obwohl es hier einige Hochhäuser und viele Wohnblocks gibt, findet man doch noch einige Zeugen der eher landwirtschaftlichen Vergangenheit.

Die zu erforschen, abzulichten und hier zu zeigen hebe ich mir aber erst mal für spätere Spaziergänge auf. Hier habe ich im erst mal ein interessantes Gebäude, das ich im Vorbeigehen eingefangen habe.


Fast schon zum Schluß, als ich schon wieder unsere neue Heimatstrasse entlang marschierte, fand ich zwischen zwei Häusern einen Weg an dem "Fußgängerweg" stand. Da ich derzeit Fußgänger war fühlte ich mich aufgefordert und folgte dem Weg. So fand ich dann dieses Wasserschlösschen.


Dass war dann aber auch das letzte Highlight des Spaziergangs, nun ging es erst mal nach Hause. Weitere werden folgen.

Kommentare:

  1. Hallo Hans,

    Ihr habt es also wahr gemacht und seid tatsächlich umgezogen! Mir gefällt Euer neues Umfeld ganz gut und ich hoffe, Euch wohl auch. So liebenswert, wie Du über Euer neues Zuhause schreibst, muss es Euch ja gefallen. Vor allen Dingen hast Du nun weniger zu tun und kannst Deine Zeit Deiner lieben Frau und Deinem Hobby widmen.

    Wir haben uns auch auch schon Gedanken gemacht, ob wir das hier nicht verkaufen wollen aber unser Herz hängt noch daran und Fred will es erst ganz fertig machen, um einen besseren Preis zu erzielen. Noch wissen wir nicht, was wir tun sollen aber es wird sicher noch ein paar Jahre in unserem Besitz bleiben. Die Arbeit wird allerdings nicht weniger.

    So, meine Neugier ist erst einmal befriedigt und ich wünsche Euch alles Liebe und Gute in Eurer neuen Heimat.

    Liebe Grüße, Katharina

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    1. Hallo Katharina (3. Versuch!)

      Ja wir haben es getan, endlich! Es war sehr schwer für uns da wir ja eigentlich für meine alte Mutter (80) sorgen wollten. Das klappte aber leider nicht! Wir hatten uns ein gleichberechtigtes freundschaftliches Miteinander vorgestellt. Meine Mutter wollte aber immer die höher stehende sein und Anordnungen erteilen die wir, besonders meine Frau, erfüllen sollten. Auch meine Schwestern fühlten sich dazu berechtigt die Richtung anzugeben der wir folgen sollten. Unsere eigenen Belange waren dabei bedeutungslos.

      Das ließen wir uns natürlich nicht gefallen, und so eskalierte es so weit dass ich schließlich einsah dass es nichts bringt und unseren Umzug einleitete. Meine Frau war immer das Hauptziel der Angriffe, auch wurde immer versucht mich gegen sie aufzubringen. Sie wollte schon lange weg, hat aber mir zuliebe diesen Wunsch immer unterdrückt. Jetzt habe ich ihr diesen Wunsch erfüllt.

      Und erst jetzt, wo wir uns aus dieser unguten Atmosphäre befreit haben, merken wir wirklich wie schlimm es war und fühlen uns befreit und glücklich. Wenn du auf den Link im Beitrag geklickt hast weißt du ja Bescheid!

      Ihr denkt also daran euch von eurem Paradies zu trennen? Ich hab mich ab und zu schon mal gefragt ob die ganze Arbeit da nicht irgendwann zu viel für euch wird. Dazu noch der Ärger den ihr da immer wieder mal habt! Eine Tante von mir hat ihr Haus verkauft, dabei aber geregelt dass sie für den Rest ihres Lebens wohnen bleiben kann und eine monatliche Zahlung erhält. Leibrente nennt man das wohl. Vielleicht wäre das ja auch was für euch. Allerdings muß man sich den Käufer schon sehr genau aussuchen da man ja für den Rest des Lebens sehr eng zusammen wohnt und miteinander auskommen muß.

      Ich habe schon sehr oft über das Thema Wohneigentum nachgedacht. Für viele Leute ist es das Traumziel, aber ich bin zu dem Schluß gekommen dass es viele Vorteile hat zur Miete zu wohnen. Ein eigenes Haus ist doch auch eine Belastung, und kann auch hohe Kosten verursachen die den Vorteil der Mietfreiheit aufheben können. Ich habe für mein Haus, das nun doch nicht mein Haus wird, eine Menge Zeit geopfert. Nun muss ich das nicht mehr. Meine arbeitsfreie Zeit kann ich nun selbst gestalten. Wenn ich erschöpft bin kann ich mich ausruhen und wenn ich müde bin schlafen ohne dass mir jemand Vorwürfe deswegen macht.

      Viel schöner kann es im Paradies auch nicht sein!

      L. G., Hans

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    2. Hallo Hans,

      danke für Deine ausführliche Antwort. Ich kann mir gut vorstellen, dass Deine Frau jetzt sehr glücklich ist und Du natürlich auch. Genießt Euer Leben, bleibt gesund und macht das beste draus. Verwandtschaft kann man sich nicht aussuchen, Freunde schon!

      Es würde uns wirklich sehr schwer fallen, das alles hier zu verkaufen. Und es war ja auch ganz anders gedacht. Wenn wir das hier behalten, dann werden wir die Gartenarbeiten von einer Firma erledigen lassen oder einen Gärtner stundenweise einstellen. Und natürlich brauche ich eine Perle, die mir hilft, das alles zu bewältigen.

      Im Nächsten Jahr wird endlich hier alles fertig werden und dann überlegen wir uns, was wir tun. Fred hat immer noch gute Beziehungen nach Berlin und ein Käufer würde sich da sicher schnell finden. Für eine Firma wäre es ein Objekt, das sich bestimmt lohnen würde. Wir werden sehen, wie wir uns entscheiden.

      Wenn wir hier weg gehen, dann nur irgendwo an die Küste und dort würden wir uns dann eine kleine Eigentumswohnung kaufen. Mietkauf oder Leibrente kommt für uns nicht in Frage. Da kann man böse hereinfallen. In der heutigen Zeit ist das schwierig, da ja nichts mehr so ist, wie es einmal war.

      Ich wünsche Euch viel Glück und viel Freude im neuen Heim, genießt es einfach!

      Liebe Grüße, Katharina

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  2. Hallo ihr Lieben,

    alles richtig gemacht! Glückwunsch dazu! Bin ja immer über L. bestens informiert.
    Ich freu mich sehr für euch!
    Bis wir uns hoffentlich bald mal wieder sehen...

    Ganz liebe Grüße!

    Melli

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    1. Hallo Melli,

      danke schön. Wir freuen uns auch! Mit dem Wiedersehen wird es sicher im nächsten Jahr klappen. Und irgendwann werden wir ja auch die letzten Umzugskisten aus unserem "Allzweckzimmer" geräumt und das Gästebett aufgestellt haben! ;-)

      Liebe Grüße von Hans und Familie

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